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Die 40 bekanntesten archäologischen Stätten auf der Peloponnes.

Von Patrick Schollmeyer. Oppenheim 2023.

15,5 x 22,5 cm, 176 S., 105 Abb., pb.

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Die Insel des Pelops, wie die wörtliche Übersetzung des Landschaftsnamens Peloponnes lautet, ist eigentlich nur eine Halbinsel, auch wenn sie heute durch den modernen Kanal bei Korinth tatsächlich auf allen Seiten vom Meer umflossen wird. Auf der Peloponnes liegen dichtgedrängt viele bedeutende Kulturstätten des antiken Griechenlands. Den Anfang machen mit Mykene, Tiryns und Pylos prachtvolle Herrschersitze aus der sagenhaften Bronzezeit, deren Glanz Homer besang und von denen eindrucksvolle Reste die Zeiten überdauert haben. Die Peloponnes ein sehr sagenträchtiges Gebiet. Herakles erlebte dort einige seiner wichtigsten Abenteuer, und der Namensgeber selbst, Pelops, eroberte seine Braut Hippodameia bei einem Wagenrennen um Leben und Tod mit ihrem Vater Oinomaos an der Stelle des späteren Zeus-Heiligtums von Olympia, womit er gewissermaßen zu einem der Gründer der Olympischen Spiele wurde. Eine besondere Berühmtheit erlangte schon in der Antike das Heiligtum des Heilgottes Asklepios in Epidauros mit seinem weltbekannten Theater, das bis heute zahllose Reisende aufgrund seiner phänomenalen Akustik fasziniert. Die Peloponnes ist aber nicht nur für ihre Kulturschätze aus der Antike eine Reise wert. Das verlassene Mistras, ein byzantinisches Pompeji, und die quirlige Hafenstadt Nafplion, die ein wunderschönes historisches Zentrum besitzt, laden ein zu Spaziergängen in die Welt des Mittelalters und in die Zeit, als der griechische Unabhängigkeitskrieg im frühen 19. Jahrhundert tobte.