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Die verdrängte Zeit. Vom Verschwinden und Entdecken der Kultur im Osten.

Von Marko Martin. Stuttgart 2020.

13,5 x 21,5 cm, 224 S., geb.

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Beschreibung

Die Beschäftigung mit der DDR-Vergangenheit scheint rettungslos zwischen Floskeln eingeklemmt. Weshalb finden sich die, die 89/90 den Umbruch mitgestaltet haben, mit ihren Jugendlektüren, intellektuellen Prägungen oder Musikvorlieben heute beinahe in einer Art bezugsloser terra incognita, während doch gleichzeitig westliche 68er-Erlebnisse längst ins kollektive Gedächtnis eingegangen sind? Dieses Buch hat nicht den Anspruch einer letztgültigen Alternativ-Geschichte der DDR, es versucht, einen neuen, unideologischen Blick zu eröffnen. Wie etwa sah im eingemauerten Land eine Literatur oder Filmkunst aus, die weder politisch-oppositionell noch staatstragend war, sondern sich ihre Freiheitsräume gewitzt eroberte? Welche Rolle hatten Jazz und Punk? »Die verdrängte Zeit« ist eine provokativ-gutgelaunte Erinnerung an weltgewandte Kulturleistungen, die nicht nur gut gemeint, sondern auch gut gemacht waren - und die nicht wegen, sondern trotz des Regimes entstanden sind.

Details

  • Autor Martin, Marko
  • Erscheinungsdatum 15.08.2020
  • Verlag Tropen
  • Anzahl Seiten 432
  • Bindung Gebunden
  • Herausgeber Tropen
  • Herstellerangaben Cotta'sche, J. G., Buchhandlung Nachfolger GmbH | Rotebühlstr. 77 | 70178 Stuttgart | Deutschland | info@klett-cotta.de
  • ISBN 9783608504729