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Wenn sie ein Mann wäre. Leben und Werk der Anna Maria van Schurmann (1607-1678).

Von Michael Spang. Darmstadt 2009.

14,5 x 22 cm, 240 S., 1 s/w-Abb., geb.

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Beschreibung
Anna Maria van Schurmann war eine der gelehrtesten Frauen in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges in Europa. Sie stammte aus einer reformierten Adelsfamilie, die sich zeitweise in Köln aufhielt, später aber ins niederländische Utrecht übersiedelte, wo Anna Maria den größten Teil ihres Lebens verbrachte. Nach erstem Privatunterricht korrespondiert sie bereits als Fünfzehnjährige mit Gelehrten ihrer Zeit, beherrscht bald mehr als zwölf Sprachen - darunter Latein, Griechisch und Hebräisch - und steht im geistigen Austausch mit Descartes und Richelieu. Nach einem medizinischen Traktat »Über das Ende des Lebens« schreibt sie eine kluge Abhandlung über die Frauenbildung: Darin legt sie dar, weshalb christlichen Frauen der Zugang zu den wissenschaftlichen Fächern nicht verwehrt werden dürfe. Das Thema trifft den Nerv der Zeit - mit Recht gilt Anna Maria van Schurmann als frühe Kämpferin für die Gleichstellung der Frau. Erstmals wird hier die Biographie dieser außergewöhnlichen Frau vor dem Hintergrund ihrer turbulenten Epoche erzählt.
Details
  • Autor Spang, Michael
  • Erscheinungsdatum 28/08/09
  • Verlag WBG
  • Anzahl Seiten 240
  • Herkunftsland Deutschland
  • Bindung Gebunden
  • Herausgeber WBG
  • Herstellerangaben wbg Academic in der Verlag Herder GmbH | Hermann-Herder-Str. 4 | 79104 Freiburg | Deutschland | https://www.herder.de/
  • ISBN 9783534216307