Mit seiner Anlage am Berliner Wannsee schuf Max Liebermann einen Ort, dessen Bedeutung in der Kunstgeschichte dem legendären Garten Claude Monets in Giverny gleichkommt. Wie bei seinem berühmten Malerkollegen in Frankreich diente ihm dieser Rückzugsort zur Erholung und als unerschöpfliche Motivquelle, die ihn ständig zu neuen grandiosen Bildern anregte. In enger Zusammenarbeit mit Liebermann plante der Berliner Architekt Paul Baumgarten das Haus und bei der Gartengestaltung half Alfred Lichtwark, Direktor der Hamburger Kunsthalle und Freund des Malers. Das Haus trennt den Garten in zwei Teile, wobei die Straßenseite die geometrischen Formen die strenge Anlage eines Barockgartens nachspüren, während der dem See zugewandte Teil in englischer Manier als Landschaftsgarten angelegt wurde. Von diesem vorderen Teil malte Liebermann 1922 seine »Blumenstauden am Gärtnerhäuschen nach Norden«. Die nach Pflanzhöhe gestaffelten Blumenbeete stehen in voller Blüte. Blaue Lobelienkissen zwischen frischem Grün bilden den Rahmen. Kräftig rot leuchten die prachtvollen Dahlien. Die großen goldgelben Blüten des Helianthus überragen prächtig am Betende alle anderen Pflanzen. Der herrliche Kunstdruck bringt Ihnen dieses Farbenwunder vom Wannseegarten nach Hause.