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Licht und Farbe. Münchner Maler und Venedig. 1830 bis um 1900.

Von Miriam Lisbeth Bürkle. München 2015.

14,5 x 20,5 cm, 256 S., 39 farb. Abb., pb.

Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten


Versand-Nr. 751405
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
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Als Carl Spitzweg und Eduard Schleich d.Ä. um 1840 nach Venedig reisten, waren sie vor allem an der Tradition der Vedute in Verbindung mit zeitgenössischen Tendenzen der Landschaftsmalerei interessiert. Die Lagunenstadt als Studienort lässt sich noch Jahrzehnte später in den zahllosen Venedig-Darstellungen der Münchner Kunstausstellungen erkennen. Die vorliegende Publikation untersucht die Bedeutung Venedigs für die Münchner Architektur- und Landschaftsmaler in einem Zeitraum von 1830 bis um 1900 und thematisiert die Entwicklung der künstlerischen Inszenierung der Lagunenstadt anhand der Analyse und Kontextualisierung der Venedig-Bilder von Ludwig Mecklenburg und Carl Spitzweg über Eduard Schleich d. Ä. bis hin zu Ludwig Dill. Die Bedeutung Venedigs als Studienort sowie die Rezeption der venezianischen und der niederländischen Malerei bilden weitere wichtige Aspekte dieser Untersuchung. Damit werden nicht allein die bildlichen Manifestationen eines literarisch mythisierten Venedig aufgezeigt, sondern darüber hinaus wird zum einen die Relevanz der zeitgenössischen Landschafts- und Marinemalerei beleuchtet und zum anderen der in der Kunstkritik und künstlerischen Praxis dieser Zeit verbreitete Begriff der Stimmung hervorgehoben. Diese Kontextualisierung und ästhetische Analyse der Venedig-Bilder Münchner Maler ermöglicht es, einen Blick hinter den zum Klischee gewordenen »Mythos Venedig« zu werfen und die Entwicklung eines künstlerischen Interesses an der Lagunenstadt bis um 1900 aufzuzeigen, das sich zwischen Freilichtmalerei und konzeptueller Kunstauffassung bewegt.

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