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Kurt Tucholsky. Der Hund als Untergebener. Bissiges über Hunde und ihre Halter.

Illustration Klaus Ensikat. Nachwort von Claus Lorenzen. Sonderausgabe Großhansdorf 2016.

21,5 x 28,5 cm, 56 Seiten, zahlr. farb. Abb., geb.

Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten
** Ausstattung einfacher als verglichene Originalausgabe


Versand-Nr. 773590
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

»Darin liegt die einnehmende Wirkung dieses Buches: Es lässt den Hundefreund sein Amt besser verstehen - und, vielleicht, vielleicht macht es den Hundefeind zum Hundefreund« (Jochen Missfeldt). »Magst du den Hund? Ich auch nicht. Er brüllt den ganzen Tag, zerstört mit seinem unnützen Lärm die schönsten Stillen und wird in seiner Rücksichtslosigkeit nur noch von der seiner Besitzer übertroffen. (Protest des Reichsbundes Deutscher Hundefreunde. Kusch.)«, Peter Panter, Brief an einen Kater, Vossische Zeitung 25.11.1927. Kaum eine der Schriften Kurt Tucholskys rief bei seiner Leserschaft eine derart aufgebrachte Reaktion hervor wie sein berühmter satirischer Aufsatz »Traktat über den Hund« aus dem Jahr 1927. Auch in zahlreichen weiteren Prosastücken, Feuilletons und Gedichten, die hier erstmals gesammelt vorliegen, hat sich der bekennende Katzenfreund Tucholsky humorvoll und sarkastisch mit dem nicht immer unproblematischen Verhältnis zwischen Herrn und Hund auseinandergesetzt, dessen unbedingter, »blinder« Gehorsam und Fügsamkeit gerade in Deutschland als besondere Tugenden gelten. Dieses wunderschöne, bibliophil gestaltete »Hundebuch« ist eine pure Freude! Tucholskys mehr oder weniger verhohlene Anspielungen auf das Zeitgeschehen in Deutschland in den Jahren 1914-1931 sind vom großartigen Klaus Ensikat mit seinem unverwechselbaren Strich illustriert worden. Die feine Ironie in den Szenerien und in der Darstellung der Hundecharaktere ergänzen die Texte auf das Köstlichste und lassen sie umso brillanter leuchten. Bissig: »Es scheint wirklich so, als ob die meisten Menschen hierzulande einen Hund nur deshalb besäßen, um noch »einen unter sich zu haben.« (K.T.). »Es ist ein Glücksfall für das Hundebuch, dass nun Tucholskys Vignetten zum Hund mit den spitzfedrigen Zeichnungen des großen Klaus Ensikat gepaart wurden - ein Buch, in dem vom Zähnefletschen bis zum Rumalbern alles stimmt«, (Susanne Mayer, Die ZEIT).
Von Max Slevogt und W. Claire. Reprint ...
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