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Engel mit Tamburin.

Studie nach Donatellos Meisterwerk.

13,5 cm, Zinn-Bismuth-Legierung bronziert, Eichenholzsockel 4,6 x 4,6 x 4,6 cm, 500 g, einzeln handgegossen.

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Voller Leichtigkeit und Freude scheint dieser kleine Putto auf seiner Muschel zu tanzen und sich im Rhythmus des Tamburins zu bewegen. Doch was so leicht erscheint, war 1429 absolut neuartig und ungewöhnlich. In diesem Jahr schuf der italienische Renaissancebildhauer Donatello (1386-1466) diese Engelsfigur für den Taufbrunnen in Siena. Noch nie zuvor seit dem Ende der Antike war eine Figur so frei, so von allen Seiten schön und so bewegt gezeigt worden wie in diesem Meisterwerk. Durch die unebene Standfläche auf der gewölbten Muschel wird der Eindruck der Leichtigkeit noch intensiviert. Die Muschel hat zugleich auch eine inhaltliche Bedeutung; sie symbolisiert mit Rückgriff auf die antike Venus-Ikonografie die christliche Wiedergeburt der Seele durch die Taufe. Die strenge mittelalterliche Hierarchie bekleideter Engel wurde in der Renaissance durch die bunte Welt der individuell gestalteten Engelputti abgelöst, denen antike Genien und Eroten als Vorbild dienten. Es ist Donatellos Verdienst, dem Putto seinen wichtigen Platz in der Renaissancekunst gegeben zu haben. Seit Wilhelm von Bode den Putto 1902 von Londoner Kunsthändlern erwarb, ist er Teil der Berliner Skulpturensammlung. Unsere 13,5 cm hohe Replik ist aus einer Zinn-Bismuth-Legierung gegossen und handbronziert.

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