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Figur »Nichts Böses hören, nichts Böses sehen, nichts Böses sagen«.

Die Affen von Tosho-gu.

25 x 10 cm, Kunstharz, handbemalt.

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Versand-Nr. 1540998
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe


Der Shinto-Schrein Tosho-gu im japanischen Nikko ist das Mausoleum des im 17. Jahrhundert lebenden Samurai-Führers Tokugawa Ieyasu. Nicht weniger als 15.000 der besten Handwerker Japans arbeiteten 20 Jahre an dieser reich ornamentierten Tempelanlage, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. An der Fassade des heiligen Pferdestalls prangen acht Schnitzereien, in denen Affen (Makaken) eine Rolle spielen. Der Affe gilt in Japan traditionell als Pferdehüter, und bis ins 17. Jahrhundert wurde in jedem Pferdestall auch ein Affe gehalten. Die acht Schnitzereien zeigen anhand von Themen wie Freundschaft, Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit, wie ein tugendsames Leben zu führen ist. Der Holzschnitzer Hidari Jingoro war offensichtlich der Ansicht, dass die drei weisen Affen, die den Ursprung des Konfuzianismus verkörpern, nicht fehlen durften. Damit machte er sie und die Lehre davon, wie man ein sittliches Leben führt (indem man nichts Unsittliches hört, sagt, sieht oder tut) weltberühmt. Die Prämisse, die sich nach Konfuzius eher auf das eigene Handeln bezieht, hat im westlichen Kulturkreis eher die Bedeutung des Wegschauens bei unmoralischen Handlungen anderer Personen bekommen.