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Bob Dylan. The Basement Tapes Raw: The Bootleg Series Vol. 11. 2 CDs.

1967/2014.

2 CDs, 2 Std. 1 Min.

Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten


Versand-Nr. 1172492
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

Die »Basement Tapes« von Bob Dylan - Geburtsstunde der Bootlegs. Es gibt Geschichten in der Musik, die unmittelbar zur Legende werden. Die »Basement Tapes« von Bob Dylan und The Band gehören eindeutig dazu. Nach fast 50 Jahren wird die Legende entmystifiziert: Es gibt sie wirklich, die zahlreichen Tracks aus dem Basement - für jedermann käuflich, legal auf CD. Bob Dylan stieß bereits früh in den 1960ern Veränderungen und Umwälzungen in Musik und Kultur an. Mit den Alben »Bringing It All Back Home«, »Highway 61 Revisited«, »Blonde On Blonde«, der Single »Like A Rolling Stone« und seinen Auftritten schrieb er dann binnen weniger Jahre Geschichte als der Erneuerer der populären Musik in den USA. Und er polarisierte: Kritiker, Fans und die Folk-Szene. Eine abrupte Unterbrechung seines Tuns war der Motorradunfall im Juli 1966. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wie schwer der Unfall wirklich war. Für Dylan war es ein Anlass, sich aus dem stressigen Leben eine Zeit lang zurückzuziehen. Im Sommer 1967 war er wieder fit genug, um Musik zu machen. Die »Basement Tapes«, die Dylan mit Robbie Robertson, Rick Danko, Richard Manuel, Garth Hudson und Levon Helm im Keller von »Big Pink« im kleinen Ort West Saugerties im Staat New York aufnahm, waren Traditionals, Coverversionen und viele neue Dylan-Songs wie beispielsweise »I Shall Be Released«, »The Mighty Quinn«, »This Wheel’s On Fire« und »You Ain’t Going Nowhere«. Es kursierten sehr bald Azetate der »Basement Tapes«, die die Neugier weiter schürten. Die »Basement Tapes« von Bob Dylan sind überhaupt das erste Beispiel für Bootlegs, also für nicht autorisierte Tonträger, die unter Fans gehandelt werden. Im Juni 1968 waren die Tapes Titelgeschichte in der zwölften Ausgabe des Rolling Stone. Der Druck, vor dem Dylan nach dem Unfall geflüchtet war, baute sich erneut auf: Label und Fans wollten wissen, was im Keller entstanden war. Mit »Great White Wonder« tauchte 1969 ein erstes Bootleg-Doppelalbum mit einigen Tracks der Sessions in Plattenläden auf. »The Basement Tapes Raw: The Bootleg Series Vol. 11« als Querschnitt mit den Highlights der Deluxe-Edition: 38 Tracks auf zwei CDs. Das ausführliche Booklet bringt auf 56 Seiten Liner Notes und rare Fotos.
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