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Helden am Himmel. Astralmythen und Sternbilder des Altertums.

Von Ernst Künzl. Offenbach 2018.

14,5 x 21 cm, 128 S., 106 Abb., geb.

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Unsere Sternbilder sind nach Menschen, Fabelwesen und Ungeheuern aus jener Zeit benannt, als die Olympischen Götter die Welt ordneten. Die Götter selbst stehen als Planeten an Himmel: von Jupiter zu Mars, von Venus zu Merkur. Die Helden am Himmel gehören zu einer Heroenschar mit den Halbgöttern Herakles und Perseus an der Spitze, denen die Götter auftragen, die Welt von den Ungeheuern der Urzeit zu reinigen. Da die Erde für die Menschen bewohnbar werden sollte, tötete Herakles die Kinder des Feuergiganten Typhon: die Hydra, den Löwen sowie die Riesenschlange und Perseus rettete Andromeda vor dem gigantischen Seeungeheuer. Helden, Ungeheuer und Gerettete - sie alle sind am Himmel zu finden. Die Fantasie von Astronomen und Dichtern überschüttete den Sternenhimmel mit Namen aus dem Mythos wie auch mit einigen gelehrten Vorschlägen. Den Krieg um Troja hat man allerdings als wirkliche Geschichte verstanden und seine Helden deshalb nicht unter die Sterne versetzt. Ernst Künzl deutet ebenso unterhaltsam wie überzeugend die Sternbilder und erklärt, warum ihre antiken Namen in ihrer lateinischen Form die Jahrhunderte überdauert haben und welche Rolle griechische Dichter und Schriftsteller bei der Entstehung der Sternbildnamen spielten.

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