Nach dreimonatiger Hetzjagd gesunken! Die Dresden war das einzige Schiff, die der Vernichtung des deutschen Ostasiengeschwaders im Dezember 1914 bei den Falklandinseln entkam. Geschickt hatte man sich in den einsamen Fjorden Feuerlands vor seinen britischen Verfolgern verstecken können. Schließlich entschied sich Kapitän zur See Lüdecke, in den Pazifik auszubrechen und dort so lange wie möglich Kreuzerkrieg zu führen. Anfang März hatte der britische Panzerkreuzer HMS Kent durch von der Dresden abgesetzte Funksprüche die Spur des kleinen Kreuzers gefunden. Wieder konnte die Dresden durch Höchstfahrt entkommen. Fesselnd beschreibt Schneider, ehemaliger Unteroffizier auf der Dresden, die Hetzjagd und die Ereignisse an Bord.