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Ahrenshoop - höchstpersönlich.

Von Kristine von Soden. Berlin 2020.

13,5 x 24 cm, 160 S., zahlr. Abb., geb.

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Beschreibung

Ahrenshoop blieb im Vergleich zu den mondänen Ostseebädern auf Rügen oder Usedom immer das Fischerdorf, geheimnisvoll, eigenartig und weit weg vom Rest der Welt. Ein Reiseführer von 1920 beschreibt die Anreise über den Bodden so: »War’s auch keine Amerikafahrt, so war doch die Erwartung nicht weniger bedeutend wie bei einer Reise über das große Wasser.« Und die Erwartungen, so unterschiedlich sie waren, wurden selten enttäuscht. Albert Einstein lernte dort »das Pfeifen auf die so genannte Welt«, George Grosz genoss Ende der zwanziger Jahre, dass Ahenshoop im Gegensatz zu den anderen Ostseestränden nicht mit hakenkreuzbeflaggten Sandburgen bestückt war, Lyonel Feininger war so von der Atmosphäre und dem Licht begeistert, dass er noch im Exil in New York Bilder von der Ostsee malte. Und auch das macht Ahrenshoop aus: die Gäste, ob Künstler oder nicht, brachten ihre Biographien mit und trugen umgekehrt ihr Bild von Ahrenshoop in die Welt: das Internationale wurde dörflich - das Dörfliche international.

Details

  • Autor Kristine von Soden
  • Erscheinungsdatum 27/04/20
  • Anzahl Seiten 160
  • Bindung gebunden
  • Herkunftsland Deutschland
  • Herstellerangaben Transit Buchverlag GmbH | Postfach 12 03 07 | 10593 Berlin | Deutschland | www.transit-verlag.de
  • ISBN 9783887473778