0 0

Peter Sloterdijk. Wer noch kein Grau gedacht hat. Eine Farbenlehre.

Berlin 2022.

13,5 x 21,5 cm, 300 S., geb.

Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten

Versand-Nr. 1335448
  Auf den Wunschzettel
  • Bestelltelefon 8–20 Uhr
  • Schneller Versand
  • Kauf auf Rechnung möglich
  • Kein Mindestbestellwert
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe
Beschreibung
Solange man kein Grau gemalt habe, sagte Paul Cézanne einmal, sei man kein Maler. Wenn Peter Sloterdijk diesen Satz auf die Philosophie überträgt, mag dies als unerläutertes Behauptungsereignis wie eine maßlose Provokation klingen. Warum sollten Philosophen eine einzelne Farbe denken, anstatt sich mit Ethik, Metaphysik oder Logik zu beschäftigen? Doch schon eine erste historische Grabung verschafft der Intuition Plausibilität: Welche Farbe haben die Schatten in Platons Höhlengleichnis? Malt die Philosophie laut Hegel nicht stets Grisaillen? Und impliziert Heideggers In-der-Welt-sein nicht den Aufenthalt in einem diffusen Grau? Peter Sloterdijk folgt dem grauen Faden durch die Philosophie-, Kunst- und Mentalitätsgeschichte. Er befasst sich mit der Rotvergrauung der Deutschen Demokratischen Republik, mit Graustufenphotographie und lebensfeindlichen Landschaften in der Literatur. Indem er das Grau als Metapher, als Stimmungsindikator und als Anzeige politisch-moralischer Zweideutigkeit erkundet, liefert er eine Vielzahl bestechender Belege für die titelgebende These.
Details
  • Autor Peter Sloterdijk
  • Erscheinungsdatum 11.04.2022
  • Verlag Suhrkamp
  • Anzahl Seiten 286
  • Herkunftsland Deutschland
  • Bindung gebunden
  • Herstellerangaben Suhrkamp Verlag AG | Torstr. 44 | 10119 Berlin | Deutschland | www.suhrkamp.de
  • ISBN 9783518430682